Sankt Martin
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Diana Wagner
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Lieder & Gedichte
| Ich geh mit meiner Laterne
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne und unten da leuchten wir. Mein Licht ist aus, wir gehn nach Haus, rabimmel, rabammel, rabumm. Mein Licht ist aus wir gehn nach Haus rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten da leuchten wir. Ein Lichtermeer zu Martins Ehr. Rabimmel, rabammel, rabumm. Ein Lichtermeer, zu Martins Ehr. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten da leuchten wir. Der Martinsmann, der zieht voran. Rabimmel, rabammel, rabumm. Der Martinsmann, der zieht voran. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten da leuchten wir. Wie schön das klingt, wenn jeder singt. Rabimmel, rabammel, rabumm. Wie schön das klingt, wenn jeder singt. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten da leuchten wir. Ein Kuchenduft liegt in der Luft. Rabimmel, rabammel, rabumm. Ein Kuchenduft liegt in der Luft. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten da leuchten wir. Beschenkt uns heut, ihr lieben Leut. Rabimmel, rabammel, rabumm. Beschenkt uns heut, ihr lieben Leut. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten da leuchten wir. Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus Rabimmel, rabammel, rabumm. Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus Rabimmel, rabammel, rabumm.
Durch die Straßen
Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin komm und schaue!
Wie die Blumen in dem Garten, blühn Laternen aller Arten: rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin, komm und schaue!
Und wir gehen lange Strecken, mit Laternen an den Stecken: rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin, komm und schaue!
Sankt Martin
Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Roß das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut.
Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an. O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bittre Frost mein Tod!
Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zog die Zügel an, sein Roß steht still beim armen Mann, Sankt Martin mit dem Schwerte teilt, den warmen Mantel unverweilt.
Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gab den halben still, der Bettler rasch ihm danken will. Sankt Martin aber ritt in Eil hinweg mit seinem Mantelteil.
Ich habe eine feine Laterne
Ich habe eine feine Laterne, die leutet so hell in die Nacht. Am Himmel alle Sterne sind auch schon aufgewacht.
Laternenlich verlösch noch nicht, Laternchen leuchte hell.
Ich trag meine feine Laterne ganz ruhig vor mir her. Ich hab sie ja so gerne sie wird mir nicht zu schwer.
Laternenlicht verlösch noch nicht, Laternchen leuchte hell.
Lichtlein, Lichtlein brenne
Lichtlein, Lichtlein brenne heller als der Tag, weil die liebe Sonne nicht mehr scheinen mag. hinter den dunklen Wolken will sie schlafen gehen, doch sie soll uns Kinder mit dem Lichtlein sehn. Seht unsere Laterne, sie leuchtet nah und ferne, sie strahlt mit hellem Schein weit in die Welt hinein.
Martin ist ein frommer Mann
Martin, Martin, Martin ist ein frommer Mann. Zündet ihm die Lichter an, dass er es droben sehen kann, der viel Gutes hat getan.
Martin, Martin, Martin ist ein lieber Mann. Stimmet ihm die Lieder an, dass er es droben hören kann, der viel Gutes hat getan.
Ein armer Mann
Ein armer Mann, ein armer Mann, der klopft an viele Türen an. Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.
Ihm ist so kalt. Er friert so sehr. Wo kriegt er etwas Warmes her? Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.
Der Hunger tut dem Mann so weh und müde stapft er durch den Schnee. Er hört kein gutes Wort, und jeder schickt ihn fort.
Da kommt daher ein Reitersmann, der hält sogleich sein Pferd an. Er sieht den Mann im Schnee und fragt:"Was tut dir weh?"
Er teilt den Mantel und das Brot und hilft dem Mann in seiner Not. Er hilft so gut er kann, Sankt Martin heißt der Mann.
Zum Martinstag steckt jedermann leuchtende Laternen an. Vergiss den anderen nicht, drum brennt das kleine Licht.
Ein Bettler saß im kalten Schnee
Ein Bettler saß im kalten Schnee, dem tat das alte Herz so weh. Sankt Martin der vorüberritt, gab ihm den halben Mantel mit.
Da dankte still der alte Mann und sah ihn voller Freude an. Sankt Martin zog des Weges fort und bald erfuhr er Gottes Wort.
Geschrieben steht: "Seid allen gut, denn was ihr dem Geringsten tut, das habt ihr mir, dem Herrn geschenkt!" Wohl dem, der wie Sankt Martin denkt.
Licht in der Laterne
Licht in der Laterne, ich geh mit dir so gerne! Rotes, grünes, goldnes Haus, Lichtlein, Lichtlein, geh nicht aus.
Alle Leut es sehn, wenn wir Laterne gehen. Rotes, grünes, goldnes Haus, Lichtlein, Lichtlein geh nicht aus.
Und wir Kinder singen, dass alle Straßen klingen. Rotes, grünes, goldnes Haus, Lichtlein, Lichtlein geh nicht aus.
Lasst von uns euch sagen, du sollst ein Lichtlein tragen. Rotes, grünes, goldnes Haus, Lichtlein, Lichtlein geh nicht aus.
Wir tragen unsre Laternen
Wir tragen unsre Laternen, die Lichter brennen so sacht. Wir tragen unsre Laternen, ganz hell wir die dunkle Nacht. Der Mond in der Ferne und alle die Sterne sie schauen in großer Ruh, der Mond in der Ferne und alle die Sterne, sie schauen von oben zu.
Wir tragen unsre Laternen und lachen uns fröhlich an. Wir tragen unsre Laternen weil jeder sich freuen kann. Der Mond in der Ferne und alle die Sterne sie schauen in großer Ruh, der Mond in der Ferne und alle die Sterne, sie schauen von oben zu.
Wir tragen unsre Laternen und sind auch noch gar nicht müd. Wir tragen unsre Laternen und singen von vorn ein Lied. Der Mond in der Ferne und alle die Sterne sie schauen in großer Ruh, der Mond in der Ferne und alle die Sterne, sie schauen von oben zu.
Abends wenn es dunkel wird
Abends, wenn es dunkel wird, und die Fledermaus schon schwirrt, ziehn wir mit Laterne aus in den Garten hinterm Haus. Und im Auf- und Niederwallen lassen wir das Lied erschallen: Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Plötzlich aus dem Wolkentor kommt der gute Mond hervor, wandelt seine Himmelsbahn, wie ein Hauptlaternenmann. Leuchtet bei dem Sterngefunkel, lieblich aus dem blauen Dunkel Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Ei, nun gehen wir nach Haus, blasen die Laternen aus, lassen Mond und Sternlein leuchten in der Nacht allein, bis die Sonne wird errwachen, alle Lampen auszumachen. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Sankt Martin
Sankt Martin, der zu Pferde ritt, und tapfer für den Kaiser stritt, sah einen Bettler frierend stehn und konnte nicht vorüber gehen.
Er zog den eignen Mantel aus, schnitt mit dem Schwert zwei Stücke draus, gab dem, der in der Kälte litt, die Hälfte seines Mantels mit.
Der Herr erscheint im Traumgesicht, hat Martins Mantel an uns spricht: "Mir hast das Kleid du umgetan, das du geschenkt dem armen Mann."
Sankt Martin wurde Christ sogleich und kämpfte für das Gottesreich, er gab dem armen Volke Brot und half ihm aus der Seelennot.
Die Welt ist kalt, an Liebe arm, Sankt Martin, unser dich erbarm, dass jeder, der den Heiland liebt, auch Liebesdienst dem Bruder übt.
Dein Herz von Gotteslieb entbrannt, auch vor dem Tod nicht Furcht empfand. Weck alle müden Herzen auf, lenk hin zu Christus unsren Lauf.
Martinslied
Es dunkelt früh der Abend schon, der November ist im Land. Wir feiern, was Sankt Martin tat, mit Lichtern in der Hand. Wir denken an den armen Mann, den Martin einst bedeckte mit seinem halben Mantelteil, als Not ihn tief erschreckte.
Refrain: Sankt Martin, Sankt Martin, dich loben alle Leute. Sankt Martin, Sankt Martin, so singen wir auch heute.
Zu Martin sprach der Herr im Traum: "Sieh, ich trag dein Mantelteil, was du dem Ärmsten hast getan, das wurde mir zuteil." Und Martin folgte Jesus nach, seit er ihm war erschienen. Sankt Martin wollt dem Nächsten nun als seinem Bruder dienen.
Refrain: .....
Vom heilgen Martin singen wir, wie er half mit Mut und schnell. Laternen tragen wir für ihn, seine Güte strahlte hell. Er sah die menschen neben sich. Auch wir wolln um uns schaun. Vom heilgen Martin lernen wir, einander zu vertrauen.
Refrain: .....
Kleines Fräulein, kleiner Mann
Meldoie: Lasst uns froh und munter sein
Kleines Fräulien, kleiner Mann, steck dein helles Kerzchen an, trag dein Licht aus unrem Haus in die dunkle Welt hinaus.
Kleines Fräulein, kleiner Mann, steck dein helles Kerzchen an, brennt dein Lämpchen irgendwo, werden rings die Leute froh.
Kleines Fräulein, kleiner Mann, steck dein helles Kerzchen an, Lichter hier, und Lichter da, Gott, der ist uns immer nah.
Lasst uns froh und munter sein
Lasst uns froh und munter sein, und uns heut von Herzen freun! Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.
Nehmt den Kürbis in die Hand, rasch das Kerzchen angebrannt! Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.
Springen wolln wir kreuz und quer, übers liebe Kerzchen her! Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.
Allen Kindern nun viel Spaß, wirft auch Sankt Martin was. Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.
Und dann backt nach altem Brauch, uns die Mutter Kuchen auch. Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.
Nach der Freude danken wir, unsrem lieben Gott dafür. Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.
Hoch über uns die Sterne
Hoch über uns die Sterne, die strahlen durch die Nacht. Wir haben die Laternen so gerne mitgebracht. So gerne, so gerne, so gerne mitgebracht.
Wir ziehn mit der Laterne, Sankt Martin hintendrein. Und jeder möchte so gerne, so wie Sankt Martin sein. so gerne, so gerne, so wie Sankt Martin sein.
Einst traf er einen Armen, der lag im tiefen Schnee und rief "Habt doch Erbarmen, ich friere, das tut weh! Ich friere, ich friere! Ich friere, das tut weh!
Ich habe keine Kleider, so jammerte der Mann. Ach, reite doch nicht weiter! Da hielt Sankt Martin an. Nicht weiter, nicht weiter! Da hielt Sankt Martin an.
Den Mantel, seinen warmen, den schneidet er entzwei und teilt ihn mit dem Armen und findet nichts dabei. Dem Armen, dem Armen und findet nichts dabei.
Er hat ihn lieb von Herzen und hilft so gut er kann. Drum zünden wir die Kerzen, in den Laternen an. Die Kerzen, die Kerzen, in den Laternen an.
Wir ziehn mit der Laterne, Sankt Martin hintendrein. Und jeder möchte so gerne, so wie Sankt Martin sein. so gerne, so gerne, so wie Sankt Martin sein.
Laterne Laterne
Laterne, Laterne Sonne, Mond und Sterne, brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht, aber nur meine liebe Laterne nicht.
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